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Sternsinger aus dem Bistum Essen bringen den Segen nach Berlin und Düsseldorf

Sternsinger aus dem Bistum Essen bringen den Segen nach Berlin und Düsseldorf

„Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ Die Sternsinger setzen sich bei ihrer aktuellen Aktion für Kinderrechte auf der ganzen Welt ein. Diese politische Botschaft durften Sternsinger aus dem Bistum Essen in diesem Jahr auch wieder in die Häuser bringen, in denen Politik gemacht wird.

So vertraten am Donnerstagmorgen die Sternsinger Jolanda, Friederike, Maximilian und Daniel aus der Pfarrgemeinde St. Marien in Schwelm das Bistum Essen beim traditionellen Sternsingerempfang der Bundeskanzlerin.





 

Nachdem im letzten Dezember Sternsinger aus ganz Deutschland zu Gast in Essen waren, durften dieses Jahr 55 Sternsinger aus dem Bistum Essen, sie kommen aus Duisburg Neumühl (Herz-Jesu), aus Gelsenkirchen-Rotthausen (St. Mariä-Himmelfahrt) und aus  Neuenrade (St. Mariä Heimsuchung), stellvertretend für alle deutschen Sternsinger im Schloss Bellevue vom Einsatz der Sternsinger für kinderrechte in aller Welt und von ihrer Aktion insgesamt berichten.


Sternsinger aus Essen (St. Josef Essen Ruhrhalbinsel) und aus Gladbeck (Herz-Jesu) brachten diese Botschaft nach Düsseldorf und wurden dort von Ministerin Löhrmann empfangen.

Die Sternsinger brachten ihre wichtige Botschaft und wie zu allen anderen Häusern in Deutschland brachten sie auch den Segen Gottes für alle Menschen, die dort leben, arbeiten und zu Gast sind.

Stellvertretend für viele Erfahrungen hier ein Eindruck aus Düsseldorf:

Königlicher Segen für die Landesregierung

Sternsinger zu Besuch bei Ministerin Sylvia Löhrmann

„Christus mansionem benedicat“ – Christus segne dieses Haus.
Mit diesem Segensgruß machten sich etwa 60 Sternsingerinnen und Sternsinger aus den
Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn heute auf den Weg in die
Landeshauptstadt. In der Staatskanzlei nahm sie die Ministerin für Schule und
Weiterbildung und stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin, Sylvia Löhrmann,
in Empfang.

Auf Kinderrechte pochen!
Die Ministerin freute sich sichtlich über ihren jungen Besuch und begann sogleich mit
einer Fragerunde zu Kinderrechten und der Tradition der Sternsinger, zu der die Kinder
ihr eifrig antworteten. Mit Thesen wie „Kinder haben das Recht auf ein sicheres
Zuhause“ und „Kinder haben das Recht, ihre Meinung zu äußern“ informierten die
kleinen Königinnen und Könige aus Münster über das diesjährige Aktionsmotto. Mit
„Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ setzt sich die Aktion Dreikönigssingen für
Kinderrechte auf der ganzen Welt ein. Am Beispiel Nicaraguas zeigen die
Sternsingerinnen und Sternsinger, dass ein Recht auf Unversehrtheit, Schulbildung und
ein kindergerechtes Leben für viele Kinder nicht selbstverständlich ist. „Viele von
ihnen müssen arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen, und
können deshalb nicht zur Schule gehen“, betont Alexandra Horster, Landesvorsitzende
des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in NRW. Andere Kinder werden
Opfer von Gewalt und Missbrauch. Mit ihren gesammelten Spenden unterstützen die
Sternsingerinnen und Sternsinger Projekte, in denen sich Kinder in Nicaragua für ihre
Rechte einsetzen.

Gaben und Segenswünsche
Ministerin Löhrmann lobte das Engagement der Sternsinger für Gleichaltrige in
Nicaragua und rief bei dieser Gelegenheit dazu auf, sich für die Rechte aller Kinder
und Jugendlichen in der Einen Welt einzusetzen: „Not und Hilfsbedürftigkeit müssen
auf der ganzen Welt bekämpft werden. Auch bei uns sind Kinderrechte, vor allem
Beteiligungsrechte von Kindern, noch lange nicht selbstverständlich.“ Gemeinsam
müsse man den Kindern - in der Welt wie bei uns - eine eigene Stimme geben. Diesen
Wunsch formulierten auch die Sternsingerkinder aus Essen, als sie den Segenswunsch
„20*C+M+B+12“ erklärten, den die Kölner Delegation an die Staatskanzlei anbrachte.
Im Anschluss wurde die stellvertretende Minsiterpräsidentin von der Aachener
Delegation noch mit köstlichen Printen aus der Kaiserstadt beschenkt, bevor sie die
Spendendosen der kleinen Königinnen und Könige reichlich füllte.

Die Aktion Dreikönigssingen
Träger der Aktion Dreikönigssingen, an der sich in Nordrhein-Westfalen jährlich rund
100.000 Jugendliche und Kinder beteiligen, sind das Kindermissionswerk „Die
Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start
1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder
entwickelt und mit bisher knapp 72 Millionen Euro über 60.800 Projekte gefördert. Im
vergangenen Jahr sammelten die Sternsingerinnen und Sternsinger in NRW fast 11
Millionen Euro. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte
in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und
Rehabilitation sowie Nothilfe. Mehr Informationen unter: www.sternsinger.de



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